Die meisten Unternehmen könnten viel zukunfts- stärker sein, wenn sie ihre Potentiale besser kennen und nutzen würden. Franz Schwarz, SDZeCOM
Mehr sehen als wir sind: Perfekte Abstimmung und Harmonie erzeugen schon seit jeher die größten Glücksgefühle. Huub Oosterhuis
Die Schnittmenge an Gemeinsamkeiten bestimmt die Reichweite der Existenz. Hubertus Wolf, IFZM

Die Innovation der strategischen Transformation

Im Kern ist es ein Selbstverständnis unternehmerischer Vorsorge ... eigentlich. Doch Dysbalancen in dieser Bilanz sind alltäglich. Die ökonomische und (gesamt) ökologische, die kurze und lange Sicht gehen nicht konform. Die Konflikte sind multipler Art. Sie treffen Unternehmen ins Mark der eigenen Existenz. Ein einziges Delta als Quelle genügt. Am Ende ist es ohne Belang, welcher Umstand Ausschlag gebend ist. Future Sense? Ein Paradoxon! Gegen den Wesenskern des Unterneh- mertums, den Wertekanon guter Governance und langfristigen Erfolg (Kontinuität). Man mag dieses Misfit im "Modell Ökonomie" ... "Ökonomie first" sehen, der Grund des Problems und seiner Lösung liegt an anderer Stelle.

Diese Sache braucht Klarheit und Ehrlichkeit in eins: Nachhaltig als Unternehmen sein funktioniert nicht in Teilen, parallelen Welten noch als Möglichkeit ferner oder fremder Ziele. Sie ist das Kriterium seiner Existenz als ganzes, dynamisch intaktes System. Für Erhalt und dauerhafte Werte im Einklang mit sich selbst und externen Partnern, der Gesellschaft und Natur. Nachhaltig sein ist die Erfahrung eines begrifflich und systemisch disruptiven Schritts dieser Verhaltensinnovation ... sofern die Umstände dies in Freiheit zulassen. Und jetzt die Dringlichkeit einer Justierung und dieser Kompetenz: Forschen und Erkennen, Kreieren, Innovieren und Transformieren in der Hauptsache.

Was aber heißt das konkret? Wann ist ein Unternehmen nachhaltig inklusiv und gut? Wie findet es diesen Weg? Damit das Gute die Regel ist: Muss der Homo oeconomicus sich für diese Zukunft neu erfinden?